DHM Wertung 2012Liebe Motorsportfreunde,
In Schotten haben wir 2012 eine geänderte Klasseneinteilung.
Um Missverständnisse auszuräumen geben wir folgende Information an dieser Stelle an euch weiter.
Es fahren in Schotten die Klassen B,C,E, - F,H, - J, - K, - R,T,L, - M,N, - P, - U.
Alle Klassen die in Schotten fahren werden hier in der DHM, und in der Klasse gewertet.
Die Klassen, A,S, - O – V, - W, - X, - Q,Y,Z, sind in Schotten nicht startberechtigt und werden, um den Ausgleich für die DHM-Wertung zu bekommen, auf dem Nürburgring beim Jan-Wellem-Pokal in der DHM und in der Klasse gewertet.
Beim Jan-Wellem-Pokal können natürlich auch die Klassen, die in Schotten startberechtigt sind fahren. Sie werden hier allerdings nur in der Klasse nicht aber in der DHM gewertet.

ADAC-Eifelrennen um den Jan-Wellem Pokal 2012
DAMC 05, Nürburgring, Jan Wellem und historischer Motorsport. Alles vier zusammengefasst, lässt das Event des Jahres erwarten.
Am Wochenende des 8.-10. Juni 2012 steigt eine der größten historischen Motorsportveranstaltungen in Europa. Rund achtzig Jahre Motorsportgeschichte auf Zwei, Drei und Vierräder werden präsent sein. Was bereits 2011 eine Megaveranstaltung war, wird wohl 2012 noch einmal übertroffen werden.
Von früh morgens bis in die dunkle Nacht wird sich der Zuschauer an den vielen Motorsportschätzen erfreuen können. Mitten drin natürlich auch die Fahrer der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft. In drei Solo- und einer Gespannklasse werden die Meisterschaftläufe Nummer 5 und 6 ausgetragen.
Bereits seit 1922 wurden unter dem Titel ADAC Eifelrundfahrt vier Rennen rund um Nideggen ausgetragen. Als dann 1927 der Nürburgring eröffnet wurde, wurde die Veranstaltung erstmals unter dem Namen ADAC Eifelrennen ausgeführt. Bis 1974 startete neben den Autos auch die Motorradfraktion. Danach war bei dem Eifelrennen für den Motorsport auf Zwei und Dreirädern Schluss.
Erst der DAMC05 vereinte in den letzten Jahren wieder beide Lager und macht die Veranstaltung zu einem Erlebniswochenende für Teilnehmer und Besucher. Der Veteranen Fahrzeug Verband möchte seinen Teil zum Gelingen beitragen und wird wieder mit einem Fahrerfeld jenseits von zweihundert Startern vor Ort sein. Volle Fahrerfelder und spannende Zweikämpe, sind das Markenzeichen einer erfolgreichen Veranstaltung.
Nennformulare und Informationen rund um das ADAC-Eifelrennen gibt es unter www.adac-eifelrennen.de
Nennschluss ist der 15. Mai 2012.

Änderung beim Schottenring Grand Prix 2012Die Fahrer der Klassen R, T und U dürfen sich freuen. Dem Orgateam ist es gelungen, dass Fahrerfeld der DHM auch in Schotten zu erweitern. Zwei weitere Klassen, nämlich die Klasse R, T, L und die Klasse U dürfen bei dem Schottenring Grand Prix 2012 an den Start gehen. Wir danken den MSC Schotten, der damit weiteren Fahrern die Möglichkeit gibt, in Schotten zu starten.

Tradition verpflichtetDie Superbikeszene, fährt auf dem Nürburgring. Die IDM fährt auf dem Nürburgring. Und die Fahrer der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft fahren auf dem Nürburgring. Es gibt nichts schöneres als ein Motorrad auf einer Rennstrecke zu bewegen.
Zum 22. Mal lädt der MSC Porz am 29.04.2012 zum Kölner Kurs auf dem Nürburgring ein. Aufgerufen sind alle Freunde der historischen Motorsportfahrzeuge mit zwei oder drei Rädern, die ihre Fahrzeuge auf einer der berühmtesten Rennstrecke bewegen wollen. Seit 1954 setzt sich der MSC Porz für den Motorsport ein und verschafft den Interessenten aus dem Amateurbereich die Möglichkeit Motorsport zu betreiben.
Traditionell findet der Saisonauftakt zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft auf den Nürburgring unter der Leitung des Kölner Motorsport Clubs statt. Dabei verspricht die 5.146 m lange Grand Prix Strecke ein Hochgenuss für alle Fahrer. Es gibt kaum jemand der nicht von dem Virus Nürburgring erfasst wird, wenn er einmal Rennsportluft in der Eifel ge-tankt hat. Packende Duelle, atemberaubende Schräglage und packende Bremsmanöver sind dabei legendär.
Eine Veranstaltung die wohl niemand verpassen darf, der ein historisches Rennsportmotorrad besitzt. Wer noch einmal eine Zusammenfassung des 21. Kölner Kurs sehen möchte, findet den Bericht unter www.dmsb.tv.
Nähere Auskunft zur Veranstaltung gibt es in Kürze unter www.msc-porz.de. Nennformulare werden dort online zu Verfügung gestellt oder können dort angefordert werden. Nennungen sind direkt an den MSC Porz zu richten.

Nachgedacht, von Umgangsformen und Fairness !!!!Der Idealfall. Zwei Wochen vor einer Veranstaltung kommt die Nennungsbestätigung mit der Post. Die Rennmaschine und alles was für ein erfolgreiches Wochenende notwendig ist, wird gepackt. Wenn es geht, versucht man bereits Stunden vorher, am besten noch am Abend vor der Veranstaltung, in das Fahrerlager zu kommen. Will man doch seinen Stammplatz, direkt mit Blick auf die Strecke, neben Dusche und Toiletten und mit direktem Stromanschluss ergattern. Das gute Gefühl ist perfekt, wenn dann auch für alle Freunde und für sich das Fahrerlager großzügig abgesperrt ist. Bei der technischen Abnahme hatte niemand was zu nörgeln, weder wurde ein grenzwertiger Mangel von der technischen Abnahme beanstandet, noch der Abbau eines nicht regelkonformen Anbauteils verlangt. Wenn dann zum Start das Motorrad perfekt läuft, der ewige Widersacher überholt ist und am Ende das Podest winkt, hat man sein Ziel erreicht. Wenn die Heimfahrt noch gut verläuft und Sonntagabend zu Hause dann müde aber glücklich das Feierabendbier durch die Kehle rinnt, war es ein gelungenes Motorsportwochenende von dem noch Tage danach geschwärmt werden kann. Ist ja auch erwarten. Zum einen wurde ja ein nicht geringes Startgeld gezahlt, zum andern kann der Veranstalter sich ja glücklich schätzen, dass man gekommen ist. Schließlich gibt es genug Möglichkeiten zum Fahren.
Soweit so gut.
Aber was ist, wenn überraschender Weise die Veranstaltung, die vor unserer Veranstaltung läuft, keinen vorzeitigen Einlass in das Fahrerlager zu lässt weil dieses noch belegt ist? Werden doch die Rennstrecken immer bis 18.00 Uhr vermietet. Ein Einlass vor dieser Zeit ist vom guten Willen der Vorveranstaltung abhängig. Was ist, wenn die Stromversorgung nur unzureichend ist, oder Toiletten und Duschen nicht zum verweilen einladen? Die technischen Kommissare einen gravierenden Sicherheitsmangel oder eine nicht regelkonforme Veränderung am Rennmotorrad erkennt und die erforderliche Abnahmeplakette verweigert? Was ist, wenn der Sportkommissar mit der schwarzen Flagge, nach eigenem Fehlverhalten, den Lauf beendet? Der Supergau tritt aber auch dann ein, wenn die eigene Maschine nicht richtig oder gar nicht läuft, der Transponder vergessen wurde, oder man selbst einen Lauf vermasselt hat, weil der Start nicht geklappt hat, oder weil es einfach nur ein schlechter Tag war.
Da wurde mit hohen Kostenaufwand die Rennmaschine aufgebaut, die Strapazen der Anreise auf sich genommen, Startgeld und Reisekosten verauslagt und dann so was.
Das kann ja wohl nicht sein!!!!
Die erste Reaktion, die in den häufigsten Fällen zu beobachten ist: Erst wird mal richtig losgeschimpft, danach werden verbündete gesucht um gemeinsam die eigene Enttäuschung und den Frust so richtig abzulassen. Natürlich werden die Verantwortlichen mit einbezogen, egal ob diese für den Missstand verantwortlich sind oder nicht. Irgendwo im Fahrerlager kann man bestimmt seinen Dampf ablassen. Selbst bei einem selbstverursachten Verstoß gegen das Regelwerk oder gegen die Sicherheitsvorschriften wird versucht eine Ausnahmegenehmigung für sich zu erreichen. Schafft man das nicht, taugt die Veranstaltung nichts, die Motorsportserie wird in Frage gestellt. Um seinen Unmut noch mehr Luft zu verschaffen, werden saftige Beschwerdebriefe an die oberste Vereinsführung geschrieben. 2011 ist es geschehen, dass juristische Schritte gegen einen Fahrerkollegen eingeleitet wurden. Schließlich ist man ja wer und kann sich nicht alles bieten lassen. Die öffentlichen Foren werden genutzt um die Serie richtig runter zu putzen und schlecht zu machen.
Dass nennt man dann Motorsport unter Freunden.
Eigentlich ist ein solches Verhalten ja verständlich. Motorsportler träumen von vergangenen Veranstaltungen und sehnen sich nach der nächsten. Die Vorfreude steigt mit dem näher rückenden Veranstaltungstermin. Früh genug wird gepackt, organisiert und verladen. Hoffent-lich kommt man zeitig weg, damit das Wochenende möglichst lange genossen werden kann. Aus dem Alltagsstress heraus, stürzt man sich auf die Autobahn, den Kopf noch voll vom Arbeitsalltag. Hoffentlich wurde nichts vergessen, hoffentlich funktioniert alles. Mit der Ankunft im Fahrerlager steigt der Spaß- aber auch der Stressfaktor. Je näher der erste Lauf rückt umso mehr steigt die Anspannung, was sich bei vielen in der Magengegend bemerkbar macht. Es ist oft zu beobachten, dass die Anspannung, die manche Fahrer überkommt, an den Partnern oder mitgereisten Familienmitgliedern abreagiert wird. Schließlich will man auch aufs Treppchen und in der Meisterschaft vorne mitfahren.
Der Supergau macht dann auf einen Schlag alles zunichte. Und zugeben, dass die Veranstaltung nicht optimal verlaufen ist, weil die Maschine oder auch die persönliche Vorbereitung schlecht war, das geht gar nicht. Die Anspannung wandelt sich in Enttäuschung um und der Dampf muss raus. Jeder kennt die enttäuschten Gesichter von Moto GP Fahrer nach einem Sturz oder technischen Defekt. In unserem Fahrerlager ist es nicht anders.
Doch die Verantwortlichen und Organisatoren können für einen solchen Fehlverlauf nichts, bekommen aber oftmals den Ärger richtig ab, schließlich muss ein Verantwortlicher her. Jeder Fahrer der ehrlich mit sich ins Gericht geht wird zugeben, dass ihm diese Verhaltensmuster nicht unbekannt sind.
Über dieses überzogene Verhalten sollten alle Teilnehmer mal nachdenken.
Für die Örtlichkeiten und deren Ausstattung können die Veranstaltungsorganisatoren wohl am wenigsten. Weil Motorsport kein Campingurlaub ist und wir Amateure immer froh sein können, dass wir überhaupt noch historischen Motorsport betreiben können, sollten wir versuchen uns gemeinsam in den Fahrerlagern zu arrangieren. Ein enges Fahrerlager verlangt von jedem Einschränkungen und gegenseitige Rücksichtnahme, schweißt aber auch zusammen.
Für die eigene Maschine ist jeder selbst verantwortlich. In jeder Rennserie gibt es ein Reglement. Kantenschutz, Sicherungsdrähte, Lötnippel an Bremszügen und Kettenschutz sind obligatorisch. Und das Mogeln mit nicht erlaubten Tuningteilen, Hubraum, unzulässigen Verga-sern, Getrieben oder falschen Bremsanlagen ist ein Betrug gegenüber den Fahrerkollegen, kommt dem Doping im Leistungssport gleich und sorgt nur für überflüssigen Diskussionsstoff. Und richtig stolz kann man auch nicht sein, wenn man mit einem nicht regelkonformen Motorrad schneller als die Kontrahenten ist.
Wenn dann mal wirklich etwas bei der Veranstaltung, sei es bei den Startzeiten, der Zeitnahme, der Siegerehrung oder Auswertung schief geht, so lässt sich dieses mit einem ruhigen und besonnenem Verhalten klären. Kaum ein Funktionär wird seine Hilfe oder einen Rat verweigern.
Denkt bitte daran, dass alle Verantwortlichen nur ein Ziel haben, ein reibungsloses Motorsportwochenende umzusetzen bei dem alle Spaß haben. Die Ausrichtung eines Wochenendes mit über 300 Teilnehmern bedarf eine immense Vorbereitung. Der Amateursport funktioniert nur, weil viele freiwillige Helfer sich uneigennützig für die Sache einsetzen. Diese Helfer verdienen höchsten Respekt und können wohl einen normalen, ruhigen Umgangston erwarten. Denkt auch daran, dass die meisten Helfer und Organisatoren auch Fahrer sind und genauso viel Spaß wollen, wie alle anderen Teilnehmer auch.
Darum appelliere ich an eure Fairness. Lasst uns gemeinsam Motorsport betreiben wie es unter Freunden üblich ist. Dies kann allerdings nur dann funktionieren, wenn wir unsere Emotionen etwas zurückschrauben, das uns selbst gegebene Reglement akzeptieren und einhalten und dazu noch miteinander respektvoll umgehen. Wenn wir dann noch unseren Ehrgeiz etwas bremsen, gegenseitig Rücksicht nehmen und den Spaß mehr in den Vordergrund stellen, hat Motorsport unter Freunden auch zukünftig eine Chance. Mein Appell deshalb, lasst uns Freunde sein.

EinstellfahrtLiebe Motorsportfreunde
Der Termin für die Einstellfahrt in Oschersleben ändert sich. Neuer Termin wird hier zeitnah eingestellt. Wir Bitten um Nachsicht.

Jugendarbeit in der DHMOhne Unterstützung funktioniert nichts. Ein Stefan Bradl wäre nicht Weltmeister geworden, wenn ihn das Kiefer Racing Team nicht unterstützt hätte. Wöchentlich kann man im Fernsehen sehen, welch ein immenser Personal und Materialaufwand betrieben wird, um das Ziel des Weltmeisters zu erreichen. Auch der Umstieg in die Motor GP bedarf viel Unterstützung, damit sich unser deutscher Fahrer in der Königsklasse etablieren wird.
Ohne finanzielle Unterstützung ist die Förderung von Nachwuchsfahrern noch schwieriger und oftmals kaum möglich, wenn sich nicht Personen uneigennützig dafür engagieren. Im historischen Motorsport des VFV hat die Zukunft begonnen, was alle Fahrer der DHM 2012 unterstützen werden.
Drei Teilnehmer der DHM haben im Jahr 2011 drei unterschiedliche Projekte begonnen, die alle das gemeinsame Ziel haben, Jugendliche in die historische Motorsporttechnik einzuführen und auf die DHM-Saison 2012 vorzubereiten.
Das erste Projekt ist die Jugendnachwuchsförderung von Klaus Marquardt aus Michelstadt. Aus der Freude, mit jungen Leuten zusammen zu arbeiten, kam bei Klaus Marquardt die Idee zusammen mit Jugendlichen ein Renngespann aufzubauen und bei Gleichmäßigkeitsläufen des VFV einzusetzen. In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Schule fanden sich sieben Jugendliche, die für das Projekt gewonnen werden konnten. Erstmals beim „Historischen Preis der Stadt Metz“ durften die Jugendlichen Eindrücke im historischen Motorsport sammeln. Schnell erklärten sich die Gespannfahrer in Metz bereit, mit den Jugendlichen ein paar Runden auf der Rennstrecke zu drehen, um ihnen das Gefühl von Rennstrecke und Motorradgespann zu vermitteln. Die Begeisterung war den Jugendlichen sofort anzumerken.
Klaus Marquardt kümmerte sich daraufhin um die Förderung des Projekts und begeisterte sein Umfeld. Die Sparkasse in Michelstadt und der Oberbürgermeister versprachen sofort das Projekt zu unterstützen. Schnell war dann auch ein passendes Restaurierungsobjekt gefunden. Dieter Wandelt stellte sein von ihm selbst in früheren Jahren in der DHM bewegtes BMW Gespann, zur Umsetzung des Objekts zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um eine BMW R51/3 die als Solomotorrad 1955 mit Straßenzulassung gefahren wurde. In den 60er Jahren wurde das Motorrad zu einem Kneeler Renngespann umgebaut und seit Ende der 60er Jahre im Renneinsatz bei den zu der Zeit stattfindenden Rennveranstaltungen eingesetzt. Das Gespann wird mit einem neuen Motor ausgestattet und komplett überarbeitet um sicher an Motorsportveranstaltungen teilnehmen zu können. Im Sommer 2011 erfolgte die Übergabe auf dem Marktplatz in Michelstadt. Voller Vorfreude und Neugier nahmen die Jugendlichen das Gespann in Empfang und nutzen den Auftritt gleich zum Probesitzen.
Im Beisein von Klaus Marquardt treffen sich nun die Jugendlichen regelmäßig und haben begonnen, das Gespann komplett zu zerlegen. Der Veteranenfahrzeugverband beteiligt sich mit einer finanziellen Unterstützung an der Restaurierung. Ziel dieses Projekts ist es, 2012 mit dem von den Jugendlichen aufgebauten Gespann, an den DHM-Läufen teilzunehmen.
Das zweite bemerkenswerte Projekt leitet Thomas Trapp, Vizepräsident des Vetera-nenfahrzeugverbands und Geschäftsführer der Harley Factory in Frankfurt am Main. Am 01.11.2011 startete Thomas Trapp das „Azubiprojekt 2011/2012“. Im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung restaurieren die beiden Auszubildenden Steven Ahr und Benjamin Grimm, die sich in dem ersten bzw. dritten Ausbildungsjahr als Zweiradmechaniker befinden, erstmals ein Motorrad. Thomas Trapp hat eine Rennmaschine der Marke Harley Davidson Two Cam aus dem Jahre 1929 erworben. Es handelt sich um eine ehemalige Rennmaschine, die alleine unter Begleitung des Werkstattmeisters neu aufgebaut und ebenfalls im kommenden Jahr bei historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt werden soll. Bei diesem Projekt sollen die Jugendlichen sich um alle Abschnitte der Instandsetzung, einschließlich der Ersatzteilbeschaffung und der Kalkulation der Kosten, eigenverantwortlich kümmern.
Das gesamte Projekt begann am 1.1.2011 und soll am 30.04.2012 beendet sein. Den Azubis steht wöchentlich während ihrer Arbeitszeit ein Nachmittag pro Woche zur Restaurierung der Maschine zur Verfügung. Interessenten können sich über das Fortschreiten der Arbeiten auf der Internetseite der Harley Factory in Frankfurt (www.harleyfactory.de) informieren.
Ein beispielhaftes Projekt, das wohl einmalig in Deutschland ist und dem Nachwuchs nicht nur die Möglichkeit gibt, an die Basis der Zweiradtechnik heranzuführen, sondern auch zur Erhaltung und Einsatz einer historischen Rennmaschine beiträgt.
Das dritte Objekt fördert Bernd Albert aus Laubach. Der leidenschaftliche Gespann-fahrer und diesjähriger Meisterschaftsdritte, fördert die Studenten Andreas Grüne-wald und Peter Bartnicki, mit denen er ebenfalls ein Gespann aufbaut. Auf der Basis einer BMW R 100 aus dem Jahre 1978 entsteht ein historisches Renngespann nach alter Bauart. So haben die Studenten einen Seitenwagen aus nahtlos gezogenem Rohr entwickelt. Die Anfertigung der Seitenwagenplattform, der Seitenwagenkanzel, Kotflügel und Schutzblech wurden aus Aluminiumblech geformt und zwar ohne Spezialwerkzeuge, sondern nur mit Eisenplatte und Hammer, am Schluss geschliffen und poliert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und entspricht der Handwerkskunst der dreißiger Jahre. Das Gespann befindet sich bereits kurz vor der Vollendung und wird ebenfalls 2012 bei der DHM starten. Auch dieses Objekt ist bemerkenswert, denn alleine so wird die alte Handwerkskunst nicht nur gelehrt, sondern auch an jüngere Interessenten weiter gegeben.
Alle drei Projekte zeigen, wie durch persönliches Engagement das Interesse der Jugendlichen gefördert und auch das Interesse am historischen Motorsport geweckt werden kann. Um den Jugendlichen für ihre Restaurierungsarbeiten zu belohnen und allen das Fahren von historischen Motorrädern zu ermöglichen, haben die Organisatoren der deutschen historischen Motorradmeisterschaft beschlossen, dass erstmals ab 2012 alle Nachwuchsfahrer bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs mit einer Rennmaschine die dem Reglement der DHM entspricht ohne Startgeld an allen eigen organisierten Veranstaltungen teilnehmen können. Dies soll dazu führen, dass jungen Leuten die Möglichkeit gegeben wird Motorsport zu zumutbaren Bedingungen zu betreiben.
Das Projekt der DHM ist in Deutschland einzigartig und ist zunächst auf zwei Jahre beschränkt. Mit diesem „Bonbon“ können nunmehr auch Jugendliche ihr Interesse am historischen Motorsport entdecken. Es bleibt abzuwarten, ob der Funke für den historischen Motorsport überspringt.

Helfen, wenn es einem selber gut gehtFreunde der DHM sammeln 2012 wieder für die Kinderkrebshilfe
2012 wird für alle Freunde der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft ein gutes Jahr, was der Stand der derzeitigen Planungen und Aktivitäten bereits erkennen lassen.
Natürlich soll auch in diesem Jahr die Unterstützung der Deutschen Kinderkrebshilfe e.V. wiederholt werden. 2011 konnten alle Freunde der DHM Aufkleber erwerben. Mit dieser Aktion konnte eine Spende in Höhe von € 2.000,00 erzielt werden.
Unter dem Motto, „Helfen, wenn es einem selber gut geht“ beginnt die Spendenaktion 2012 pünktlich zum Jahresbeginn.
Dieses Jahr gibt es zunächst einen Aufkleber in limitierter Auflage, die auf die 12. Deutsche Historische Motorradmeisterschaft 2012 hinweist. Hinzu kommt ein Button, mit dem jeder seine Zugehörigkeit zur DHM bekräftigen kann. Schließlich gibt es einen magnetischen Flaschenöffner, mit dem bekannten DHM Logo, der als nützlicher Helfer auf keiner Rennstrecke fehlen darf.
Der Aufkleber kostet € 3,00, der Button und der Flaschenöffner jeweils € 4,00. Alle drei Teile gemeinsam kosten € 10,00. Zu erwerben sind die Artikel bei allen Veranstaltungen der DHM und direkt bei der DHM-Pressestelle.
Bedürftigen Kindern mit einer kleinen Spende zu helfen, ist das was Motorsport unter Freunden auszeichnet.
